Ausrüstung
Arbeitsplatz

Neben den Standartwerkzeugen für die Wartung braucht es für Systemumbauten natürlich noch andere Werkzeuge und Maschinen. Das geht dann schon etwas ins Geld und es wird sich nicht für ein paar wenige Loks lohnen. Bei solchen Arbeiten kommt es besonders auf Genauigkeit an. Es handelt sich schließlich um Feinmechanik. Mit der Zeit mußte ich auch lernen, daß man hier nicht am falschen Ende sparen sollte. Von den Proxxon- Minibohrmaschinen hatte ich anfänglich die “normale”n Modelle und meinte, es wäre ja ein gutes Markenprodukt, schließlich ja auch teurer, als Die “Topcraft” Teile von Aldi. Aber länger als 1/2 Jahr hat keine gehalten. Schließlich habe ich mir die Ausführung in “Industriequalität” geleistet und bin damit seit 6 Jahren zufrieden. Wer einmal mit Pinzetten von Bernstein gearbeitet hat, weiß warum ein Satz um 100 € kostet und daß es das wert ist.

Einige spezielle Werkzeuge fertigt Bernd Tauert. So bekommt man bei ihm Spurmaßlehren, Abzieher, Aufpreßvorrichtungen, Rollenprüfstände, etc. Anderes, wie eine Radversatzlehre muß man sich selbst anfertigen. Die ist sehr hilfreich bei Modellen, deren Räder mit Kuppelstangen verbunden sind.

Stiftenklöbchen, Gewindebohrer- und Schneider, etc. bekommt man bei Fohrmann- Werkzeuge. Schleifer, Radringe, usw. liefert Ton Jongen

Maschinen und Geräte:

Hier muß man entscheiden, was sich lohnt. Neben der genannten Minibohrmaschine verwende ich noch

- Winkelbohrmaschine ebenfalls in Industriequalität. Sie läßt sich in einen Schraubstock mit Kugelkopf einpannen. So kann man flexibel arbeiten. Natürlich braucht man neben Bohrern für die Bearbeitung der Lokrahmen dann verschiedene Fräsköpfe. Welche Werkzeuge für welches Material bei welchen Drehzahlen geeignet sind, würde hier den Rahmen sprengen.

- Bohrständer mit Koordinatentisch und Präzisionsmaschinenschraubstock. Für präzise Arbeiten ist das unerläßlich, wenn man sich nicht sogar eine entsprechend ausgestattete Tischbohrmaschine leistet.

- Lötstation. Wenn man mehr als gelegentlich arbeitet, sollte es schon eine gute von Wella, oder Ersa sein. Meine ist per PC programmierbar, heizt in 20 sec. auf und schaltet nach 5 min. wieder herunter. So halten dann auch die teuren SMD- Lötspitzen sehr lange.

- Labornetzgerät: Das braucht man nicht unbedingt. Aber es ist schon toll, wenn man mehrere, getrennt regelbare Ausgänge mit verschiedenen Kontaktspitzen und Klemmen zur Verfügung hat. So kann man beispielsweise mal eben eine LED prüfen, ohne einen Widerstand vorschalten zu müssen, oder man bekommt angezeigt, wieviel Strom ein Motor unter welcher Belastung zieht und auf diesem Wege “faule Kandidaten” dingfest machen. Das Teil im Bild kostet über 700 € und ein Neukauf rechnet sich nicht.

- Binocular. Da bei aktuellen Modellen auch einmal eine SMD- LED gewechselt werden muß, habe ich ein Labor-Binocular für solche diffizilen Arbeiten. Darunter wird ein SMD- Baustein zu einem Legostein. Duzu braucht man dann eine feine Kreuzpinzette von Bernstein mit wechselbaren Kunststoffspitzen. Eine Neuanschaffung lohnt aber normalerweise nicht.

- Drehbank. Eine modellbaugerechte Drehbank habe ich mir auch noch nicht geleistet. Solche Arbeiten gebe ich dann bei Bernd Tauert in Auftrag.

 

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